Felix Hennecke, Kandidat für den Gemeinderat Freden und den Kreistag Hildesheim

Die Zukunft
ist jetzt.
Felix Hennecke

Gemeinderat Freden
Kreistag Hildesheim

Diese Haltung können wir uns nicht länger leisten: Wenn Rettungs­wagen nicht rechtzeitig ankommen, die Moderni­sierung unserer Schulen stockt oder Behörden­gänge Papier, Zeit und Geduld kosten, spüren wir die Folgen einer Politik, die Stillstand verwaltet statt Fort­schritt ermöglicht.

Stillstand bedeutet Rückschritt. Was wir heute in eine unbestimmte Zukunft aufschieben, wird für zukünftige Genera­tionen eine umso größere Last. So wächst der Eindruck: Alles wird schlechter. In der Folge wachsen Resignation und Verdrossen­heit.

Doch ich bin überzeugt: Die Zukunft ist besser als ihr Ruf. Wenn wir den Mut haben, neue Wege zu gehen, können wir das Morgen besser machen als das Heute. Digitale und KI-gestützte Verwal­tungen, daten­basierte Schul­entwicklung und autonom fahrende Busse sind keine Zukunfts­musik, sondern konkrete Lösungen für die Heraus­forderungen des ländlichen Raums.

Ich setze mich ein für eine Politik, die Probleme anpackt, neue Möglich­keiten nutzt und Menschen mit guten Ideen den Rücken stärkt. Eine Politik, die nicht zuerst fragt, warum etwas nicht geht, sondern wie es gelingen kann.

Die Zukunft ist jetzt.

Was ich anpacken möchte

Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und eine freie Gesellschaft. Der Landkreis kann zwar keine Lehrpläne ändern oder Lehrkräfte einstellen. Aber er kann frühe Förderung besser vernetzen, Schulen zuverlässig unterstützen und so Freiräume schaffen, in denen sich Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte auf das Wesentliche konzentrieren können: unsere Kinder.

Unser Landkreis fängt nicht bei null an. Es gibt Förderangebote, eine Bildungsregion und digitale Technik in den Schulen. Doch zu oft bleibt unklar, ob Hilfen ankommen, was neue Projekte bewirken und welche Konsequenzen aus den Ergebnissen folgen. Ich will einen Landkreis, der Neues wagt, ehrlich prüft und daraus lernt: Was funktioniert, wird geteilt und weiterentwickelt. Was nicht funktioniert, wird verändert oder beendet.

Das packe ich an

  1. 01Bildung beginnt bei den KleinstenWer Förderbedarf früh erkennt, muss auch schnell helfen. Dafür sollen Kitas, Förderangebote und Grundschulen verlässlich zusammenarbeiten.
  2. 02Zukunftslabore LernenSchulen sollen mit fachlicher Unterstützung neue Lernkonzepte erproben – vom individuellen Lernen über digitale Kursverbünde bis zum verantwortungsvollen Einsatz von KI.
  3. 03Aus Daten werden ChancenDer Landkreis soll vorhandene Daten nutzen, um Investitionen und Unterstützung dorthin zu lenken, wo sie am meisten gebraucht werden – nicht für neue Berichte, sondern für bessere Entscheidungen.

Freiheit braucht keinen Staat, der sich in alles einmischt. Sie braucht einen Staat, der stark und verlässlich ist, wenn es darauf ankommt: bei Sicherheit, Gesundheit und öffentlicher Infrastruktur.

Digitalisierung ist für mich kein Selbstzweck. Sie muss Behördengänge einfacher, Verfahren schneller und Entscheidungen nachvollziehbarer machen. Vertrauen entsteht, wenn der Staat offen zeigt, wie gut er seine Aufgaben erfüllt – auch dann, wenn die Ergebnisse unbequem sind. Wichtige Zahlen dürfen nicht erst durch politische Anfragen sichtbar werden.

Ein funktionierender Staat reagiert außerdem nicht erst, wenn die Krise bereits da ist. Er bereitet sich auf vorhersehbare Belastungen vor: auf Notfälle ebenso wie auf Hitze, Starkregen und Überschwemmungen. Gerade in unserem älter werdenden Landkreis wird gute Vorsorge immer wichtiger.

Das packe ich an

  1. 01Einfach und offenDie wichtigsten Verwaltungsleistungen sollen vollständig digital funktionieren. Automatisierung und KI sollen Routinearbeit erleichtern. Leistungsdaten, Qualitätsziele und die Erfüllung öffentlicher Aufträge gehören regelmäßig und verständlich an die Öffentlichkeit.
  2. 02Rettung, die ankommtWir brauchen mehr einsatzbereite Rettungswagen und zusätzliche Wachen – insbesondere eine Rettungswache in Freden. Hilfsfristen und Fahrzeugverfügbarkeit müssen regional ausgewiesen werden. Werden die Ziele verfehlt, muss der Landkreis verbindlich nachsteuern.
  3. 03Vorsorge, die schütztFür Hitze, Starkregen und Überschwemmungen brauchen wir klare Pläne, Warnketten und regelmäßige Übungen. Ein Hitzeaktionsplan muss festlegen, wie gefährdete Menschen erreicht, kühle Orte und Trinkwasser zugänglich gemacht und bei hoher Belastung zusätzliche Kräfte und Rettungsmittel bereitgehalten werden.

In allen Dörfern unserer Gemeinde habe ich engagierte Menschen kennengelernt, die sich mit viel Herzblut für ihre Heimat einsetzen. Egal ob Feuerwehr, Sportverein oder Kirchenvorstand – dieser Einsatz macht unsere Gemeinde lebenswert.

Dieser Einsatz verdient mehr als Dankesreden. Wer Training organisiert, Feste plant, Brände löscht oder sich um Begegnungsorte kümmert, soll seine freie Zeit nicht mit Formularen und Zuständigkeitsfragen verbringen. Ich will eine Gemeinde, die Engagement einfacher macht, gute Ideen unterstützt und die Menschen früh einbezieht.

Unser Dorfleben ist längst auch digital. Heute verteilen sich Informationen auf WhatsApp-Gruppen, Internetseiten und persönliche Kontakte. Ein digitaler Dorfplatz kann Veranstaltungen, amtliche Mitteilungen, Vereinsleben und Nachbarschaftshilfe an einem Ort zusammenbringen. StadtLand.Funk zeigt, wie eine werbefreie und datensparsame Plattform dafür aussehen kann. Sie ersetzt nicht das persönliche Gespräch – aber sie hilft uns, einander zu finden.

Das packe ich an

  1. 01Ein digitaler DorfplatzFreden soll eine Plattform nach dem Vorbild von StadtLand.Funk erproben. Gemeinde, Vereine und Dorfgemeinschaften können dort informieren, Veranstaltungen ankündigen, Engagierte finden und Nachbarschaftshilfe vermitteln.
  2. 02Eine Tür fürs EhrenamtEine feste Anlaufstelle im Rathaus begleitet Vereine bei Fördermitteln, Genehmigungen, Veranstaltungen und der Suche nach Räumen oder Ansprechpartnern. Wer sich engagiert, soll nicht von Stelle zu Stelle geschickt werden.
  3. 03Mitreden, bevor entschieden wirdRegelmäßige Dorfgespräche in allen Ortsteilen bringen Menschen, Ortsräte, Vereine und Gemeinde zusammen. Vorschläge werden festgehalten und erhalten eine verständliche Antwort: Was ist möglich, wer kümmert sich und wie geht es weiter?
Felix Hennecke lächelnd im Gespräch vor dem Freibad in Freden

Über mich.

Dorfkind mit Lust auf Zukunft.

Ich bin in Freden auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen. Auf dem Hof habe ich früh erlebt, was harte Arbeit bedeutet – und wie neue Technik den Alltag leichter machen kann: von der elektronischen Datenverarbeitung bis zum Melkroboter.

Doch ein Dorf lebt vor allem von den Menschen, die Verantwortung übernehmen. Das erlebe ich bis heute: im Sportverein, im Förderverein des Fredener Freibads und bei der Schwimmaufsicht. Ehrenamt ist für mich kein Punkt im Lebenslauf. Es ist das, was unsere Dörfer zusammenhält.

Beruflich arbeite ich als Lehrer für Politik und Informatik am Gymnasium Alfeld. Dort erlebe ich die Hürden unseres Bildungssystems – und zugleich, was möglich wird, wenn man neue Wege ausprobiert. Auf dem Hof, im Ehrenamt und in der Schule habe ich gelernt: Wer etwas verbessern will, muss anpacken und den Mut haben, Neues zu wagen. Genau diese Haltung bringe ich in die Politik ein.

Felix Hennecke im Gespräch mit einer Bürgerin

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